12.08.2019

BMVI veröffentlicht Kurzbericht Breitbandverfügbarkeit

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat einen neuen Kurzbericht zur Breitbandverfügbarkeit in Deutschland (Stand Ende 2018) veröffentlicht.

 Darin wird ersichtlich, dass der ländliche Raum beim Breitbandausbau erheblich aufholt. Der Bericht beruht auf dem Datenstand zum Ende des Jahres 2018 und basiert auf freiwilligen Angaben der Breitbandanbieter aus dem gesamten Bundesgebiet. Erstmals werden im Rahmen der Erhebung auch Bandbreiten in den Klassen ≥ 200 Mbit/s, ≥ 400 Mbit/s und ≥ 1000 Mbit/s im Breitbandatlas ausgewiesen. Zudem sind unter anderem die Verfügbarkeitsquoten zusätzlich auf die einzelnen Bundesländer heruntergebrochen.

Im aktuellen Vergleich der Bundesländer ergeben sich teils starke Unterschiede in der Verfügbarkeit von Gigabit-Anschlüssen. Diese sind darauf zurückzuführen, dass die Umstellung der Kabelnetze auf den Gigabit-fähigen Standard DOCSIS 3.1 derzeit in der Umsetzung begriffen ist. Die Rollout-Pläne der Kabelnetzbetreiber folgen dabei regionalen bzw. betriebswirtschaftlichen Prioritäten. Die Kabelnetze werden stufenweise aufgewertet und die gegenwärtigen regionalen Unterschiede werden sich deutlich verringern, so das BMVI. Parallel hierzu wird sich die Verfügbarkeit der reinen Glasfaser-Hausanschlüsse (FTTH/B) weiter erhöhen.

 Zudem soll in Kürze ein ausführlicher Bericht zum Breitbandatlas auf der Website des BMVI veröffentlicht werden.

 Der komplette aktuelle Kurzbericht ist unter folgendem Link abrufbar:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/DG/breitband-verfuegbarkeit-ende-2018.pdf?__blob=publicationFile