03.10.2017

Newsletter 2017-03

Wir starten diesmal mit zwei regulatorischen Themen. Zunächst gehen wir auf Änderungen bei Nutzungsbedingungen für bestimmte Rufnummerngruppen in Deutschland und Österreich ein. Das zweite regulatorische Thema ist die Marktanalyse im Breitbandvorleistungsmarkt, die nun auch in Österreich abgeschlossen wurde. Sowohl beim Markt für lokalen als auch für zentralen Zugang wurde eine beträchtliche Marktmacht von A1 Telekom Austria festgestellt und es wurden entsprechende Auflagen angeordnet.

Im internationalen Block bleiben wir gleich beim Thema Breitbandvorleistungsmarkt und analysieren die Marktanalyse der ARCEP in Frankreich. Interessant sind auch die Festlegungen der norwegischen Regulierungsbehörde, die – obwohl Norwegen kein EU-Land ist – im Zusammenhang mit der Kostensenkungsrichtlinie gesehen werden können.

Das dritte internationale Thema beschäftigt sich mit dem Weg Europas zum digitalen Binnenmarkt. Die Europäische Kommission hat einen Zwischenbericht und einen aktuellen Index veröffentlicht. Wir beleuchten die Positionen Österreichs und Deutschlands im europäischen Vergleich. ENERGISE ist ein Projekt der Europäischen Kommission zum branchenübergreifenden Ausbau und der Nutzung von Energie- und TKNetzen, das vor kurzem abgeschlossen wurde.

In Österreich ist der Evaluierungsbericht zur Breitbandförderung publiziert worden. Nach der Frequenzversteigerung war ja die „Breitbandmilliarde" als Förderung vorgesehen. Nun liegen Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge zum Förderprozess vor. Breitband wird auch immer mehr zu einem Thema, das der Rechnungshof aufgreift. Im Bundesland Oberösterreich hat der Landesrechnungshof eine Prüfung der Breitbandstrategie vorgenommen und veröffentlicht.

Abschließend dürfen wir von der 5. Auflage unseres erfolgreichen Länderworkshops berichten, der mit 50 Personen diesmal sehr gut besucht war.

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