10.10.2019

BMVI veröffentlicht Kurzbericht Breitbandverfügbarkeit

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat einen neuen Kurzbericht zur Breitbandverfügbarkeit in Deutschland (Stand Ende 2018) veröffentlicht.

Darin wird ersichtlich, dass der ländliche Raum beim Breitbandausbau erheblich aufholt. Der Bericht beruht auf dem Datenstand zum Ende des Jahres 2018 und basiert auf freiwilligen Angaben der Breitbandanbieter aus dem gesamten Bundesgebiet. Erstmals werden im Rahmen der Erhebung auch Bandbreiten in den Klassen ≥ 200 Mbit/s, ≥ 400 Mbit/s und ≥ 1000 Mbit/s im Breitbandatlas ausgewiesen. Zudem sind unter anderem die Verfügbarkeitsquoten zusätzlich auf die einzelnen Bundesländer heruntergebrochen.

Im aktuellen Vergleich der Bundesländer würden sich teils starke Unterschiede in der Verfügbarkeit von Gigabit-Anschlüssen ergeben. Diese seien darauf zurückzuführen, dass die Umstellung der Kabelnetze auf den gigabitfähigen Standard DOCSIS 3.1 derzeit in der Umsetzung begriffen ist. Die Roll-Out-Pläne der Kabelnetzbetreiber würden dabei regionalen beziehungsweise betriebswirtschaftlichen Prioritäten folgen. Die Kabelnetze würden stufenweise aufgewertet werden und die gegenwärtigen regionalen Unterschiede würden sich deutlich verringern, so das BMVI. Parallel hierzu werde sich die Verfügbarkeit der reinen Glasfaser-Hausanschlüsse (FTTH/B) weiter erhöhen.

Zudem solle in Kürze ein ausführlicher Bericht zum Breitbandatlas auf der Website des BMVI veröffentlicht werden.

Der komplette aktuelle Kurzbericht ist diesem Link abrufbar.