White Paper 26

Breitbandstrategien der Bundesländer in Deutschland und Österreich: Was Landesgesellschaften für den Breitbandausbau leisten können

Strategien der öffentlichen Hand für Investitionen und Förderungen im Breitbandmarkt

White Paper 25

Digitale Infrastrukturen: Mobilfunk der 5. Generation: die Rolle der Städte

Der Ausbau von 5G Mobilfunknetzen und österreichische Städte – was hat das miteinander zu tun? Mobilfunknetze werden doch von den Netzbetreibern ausgebaut? Und wie hängt das mit dem Breitbandausbau zusammen? Der Diskussionsbeitrag zeigt auf, wo und wie insbesondere Städte in Österreich Berührungspunkte mit 5G haben und welche Anwendungen in naher Zukunft in Frage kommen könnten, wie z.B. Smart Parking, dem Einsatz von Drohnen zur Infrastrukturüberwachung und bei sicherheitsrelevanten Einsätzen, Augmented Reality, im Gesundheitswesen sowie beim automatisierten Verkehr.

White Paper 24

Mobilfunk der 5. Generation vom Hype zur Realität

5G – ist doch nur schnelleres mobiles Breitband? Auf den ersten Blick vielleicht, aber bei näherer Betrachtung ist es eine Technologie, die nicht nur für den Mobilfunk interessant ist, sondern für viele Bereiche, in denen wir leben, arbeiten, wirtschaften und kommunizieren. 5G ermöglicht massive Veränderungen im Bereich der Industrie-automatisierung, des Transportes, des Bildungs- und Gesundheitswesens und kann darüber hinaus Basis für das Internet der Dinge werden. Dadurch rücken ganz andere Anwendungsbereiche in den Vordergrund als bei den bisherigen vier Generationen des Mobilfunks. Während aktuell vor allem die Frequenzvergabe und die dazu notwendigen Verfahren erörtert werden, geht es im Hintergrund, aber nicht weniger dynamisch, um die Entwicklung von (industriellen) Anwendungen. Eine wesentliche Diskussion ist dabei, wie Netzbetreiber sich am Markt positionieren und wie andere Industriesegmente (die vertikalen Industrien) das Thema aufgreifen.

White Paper 23

Breitbandstrategien der Bundesländer in Deutschland, Österreich und Südtirol: Was jetzt zu tun ist - 6 Maßnahmen für zukunftsfähige Breitbandnetze!

Die Umsetzung und Strategien des geförderten Breitbandausbaus in Deutschland, Österreich und Südtirol wurden zum bereits fünften Mal im Rahmen des Länderworkshops von SBR-net Consulting in Wien in den Mittelpunkt gestellt. Mit großem Interesse der Branche und anregenden Diskussionen erfolgte ein Vergleich ausgewählter Aktivitäten zum Breitbandausbau in deutschen und österreichischen Bundesländern, sowie in Südtirol. Vertreter der Bundesländer und Branchenexperten diskutierten die Rolle von Fördergeldern, regulatorische Rahmenbedingungen, neue Gigabit-Ziele, die Infrastrukturperspektive oder den Einfluss des neuen Mobilfunkstandards 5G auf die Materie. Im darauf aufbauenden, neuen White Paper „Breitbandstrategien der Bundesländer in Deutschland, Österreich und Südtirol: Was jetzt zu tun ist - 6 Maßnahmen für zukunftsfähige Breitbandnetze!“ von SBR-net Consulting AG lesen Sie konkrete Vorschläge, um die Aktivitäten beim Breitbandausbau weiter voranzutreiben.

White Paper 22

Operation, Administration and Maintenance of Municipal Fiber Networks - Case Study Lienz in Eastern Tyrol

Die Region Osttirol ist ein Pionier beim Breitbandausbau durch die öffentliche Hand. Als Exklave des Bundeslandes Tirol ist die Integration der Infrastruktur schon immer eine Herausforderung gewesen. Bei der Breitbandversorgung hat die Region vor einigen Jahren die Initiative ergriffen und mit dem Ausbau eines Glasfasernetzes begonnen. Dieses Glasfasernetz umfasst alle 15 Gemeinden der Region Osttirol, die deckungsgleich mit dem Bezirk Lienz ist. Durch diese Initiative hat die Breitbandversorgung einen wesentlichen Aufschwung genommen und auch private Anbieter aktiviert. Die Gemeinden beschränken sich auf den Ausbau der passiven Infrastruktur (Glasfaserkabel) und stellen diese Infrastruktur privaten Netzbetreibern zur Verfügung. Es wurden bisher Verträge mit drei Anbietern abgeschlossen, die sich am Wettbewerb um die Kunden beteiligen. Das Glasfasernetz erlaubt eine zukunftssichere Versorgung der Region Lienz mit Bandbreiten bis zu Gigabit/s. Die Initiative, die sowohl vom Bund als auch vom Land gefördert wird, ist somit im Einklang mit den Zielen der Europäischen Kommission für das Jahr 2025 und wird für die Region Osttirol Grundlage für Wirtschaftswachstum und Tourismus sein. SBR hat den Prozess der Auswahl der Netzanbieter und die Erstellung der Betriebsprozesse begleitet und berichtet in einem Diskussionsbeitrag gemeinsam mit Autoren der Landesregierung und der Gemeinde als Umsetzer vor Ort über die Erfahrungen der Region. Auf dem Diskussionsbeitrag beruht auch ein Vortrag auf der ITS-Konferenz in Passau Anfang August 2017. Der Vortrag und auch der Diskussionsbeitrag sind in englischer Sprache erstellt.

White Paper 21

Mobilfunk der 5. Generation

Politik und Wirtschaft setzen große Hoffnungen in den Mobilfunk der 5. Generation. Die Erwartungshaltung nach dem Erfolg des Smart Phone und des mobilen Breitbands ist hoch. Die 5. Generation soll aber mehr sein, als „nur“ besseres 4G. Technologische Innovation erlaubt heute Verbesserungen des Mobilfunks in vielen Bereichen wie z.B. Datenraten, aber auch Datenmenge und Latenzzeit. 5G soll diese bestehenden technologischen Möglichkeiten umsetzen und Mobilfunk als Allzwecktechnologie positionieren. 5G soll erweitertes mobiles Breitband bieten, aber auch die spezifischen Anforderungen in anderen Märkten wie Verkehr, e-Health, Energieversorgung und Industrie 4.0 erfüllen. Dazu hat die ITU-R acht Schlüsselanforderungen definiert, die eine neue Mobilfunktechnologie bereitstellen muss um als 5G zu gelten. Ein weltweit standardisiertes Mobilfunksystem der 5. Generation hat das Potenzial zu einer Allzwecktechnologie, die weit über 4G hinausgeht. Die Erwartungen an 5G werden für das Jahr 2035 mit einer Wirtschaftsleistung von 12,3 Billionen USD abgeschätzt. Die Vereinigten Staaten, Fernost und Europa fördern die Entwicklung von 5G und haben ehrgeizige Ziele zur Umsetzung gesetzt. Mobilfunkbetreiber sehen die Einführung von 5G als Chance, die Rahmenbedingungen für ihr wirtschaftliches Handeln zu verbessern. Die öffentliche Hand hat eine wichtige steuernde und gestaltende Rolle nicht nur bei der Vergabe der Frequenzen, sondern auch bei der Bereitstellung der Infrastruktur. SBR-net Consulting AG hat die internationalen und nationalen Aktivitäten zu 5G zum Anlass genommen, in diesem Diskussionsbeitrag die technischen Möglichkeiten und die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen von 5G darzustellen. Europa hat ehrgeizige Pläne um den Einsatz von 5G zu fördern und sieht dies als komplementär zum Glasfaserausbau. Die Anwendungsfälle (use cases) sind vielfältig und 5G hat das Potenzial durch weltweite Standardisierung, große Stückzahlen und Skalenvorteile Basis für eine Funk-Allzwecktechnologie zu werden.

White Paper 20

Breitsbandstrategien ausgeählter Bundesländer: Deutschland und Österreich

Die Umsetzung und Strategien des geförderten Breitbandausbaus in Deutschland und Österreich wurden zum bereits vierten Mal im Rahmen des Länderworkshops von SBR-net Consulting in Wien in den Mittelpunkt gestellt. Mit großem Interesse der Teilnehmer erfolgte ein Vergleich ausgewählter Aktivitäten zum Breitbandausbau in deutschen und österreichischen Bundesländern. Vertreter der Bundesländer und Branchenexperten diskutierten die Rolle und den Umgang mit Fördergeldern, regulatorische Rahmenbedingungen, wie die Vectoring Thematik in Deutschland, oder die im Jahr 2016 erstmals aufgetauchte „Gigabit-Perspektive“. Lesen Sie mehr zu Förderansätzen, der „Gigabit-Perspektive“, den Aktivitäten der Telekommunikationsnetzbetreiber und den aktuellen Entwicklungen auf gesetzlicher Ebene in Deutschland und Österreich im White Paper „Breitbandstrategien ausgewählter Bundesländer: Deutschland und Österreich. - Strategien der öffentlichen Hand für Investitionen und Förderungen im Breitbandmarkt“ von SBR-net Consulting AG.

White Paper 19

OTT - Over the Top Services

Seit einigen Jahren tauchen in der Breitbanddiskussion verstärkt Fragen zu OTT (Over the Top) Diensten auf. Diese verändern die Wirtschaftlichkeit von Breitbandangeboten, treiben aber auch die Nachfrage, OTT haben zahlreiche Implikationen, sowohl technischer als auch regulatorische Natur, die in diesem White Paper beleuchtet werden.

White Paper 18

Förderung des Breitbandausbaus in Deutschland

SBR-net Consulting AG befasst sich seit Jahren intensiv mit der Thematik des Breitbandausbaus und berät Mandanten aus der Verwaltung von Ländern und Gemeinden, Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau. Nachdem sich das White Paper Nr. 17 mit der Breitbandförderung in Österreich beschäftigt hat, greift dieses White Paper das Thema Förderung des Breitbandausbaus in Deutschland auf. Diese Thematik hat auf Bundes- und Landesebene an Dynamik gewonnen. Auf Bundesebene sind die tragenden Elemente der Förderstrategie die Erreichung von 50 Mbit/s bis 2018 in möglichst großem Umfang. Bis zu 3,4 Mrd. Euro werden als Zuschüsse vom Bund auf diesem Weg in den Markt gebracht, sei es für die Schließung von Wirtschaftlichkeitslücken, oder für die Förderung von Betreibermodellen. Nicht berücksichtigt sind weitere Gelder, die aus der Digitalen Dividende II direkt an die Länder gehen (insgesamt 625 Mio. €). Bei der Verteilung der Fördergelder konkurrieren die Projekte bundesweit untereinander. Die strukturellen Besonderheiten der einzelnen Projekte haben wesentliche Auswirkungen im Scoring. Das zeigt sich etwa an der hohen Förderquote in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Aufruf der Bundesförderung aus dem Frühjahr 2016. Hinzu kommt noch ein „Sonderförderprogramm Mittelstand“ zur gigabitfähigen Anbindung von Gewerbegebieten, welches im September 2016 starten wird.

White Paper 17

Förderung des Breitbandausbaus in Österreich

Der Breitbandausbau in Österreich ist unter anderem getrieben durch die Verfügbarkeit von öffentlichen Fördergeldern. Das vorliegende White Paper beleuchtet den Hintergrund, warum Marktteilnehmer von sich aus nicht in volkswirtschaftlich ausreichendem Umfang in den Breitbandausbau investieren. Dazu wird der historische Kontext der Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt mit der Geschichte der Förderungen für den Breit-bandausbau gemeinsam dargestellt. Auf Bundesebene gibt es in Österreich seit bereits 2003 immer wieder Unterstützungsleistungen zur Ankurblung der Ausbautätigkeiten der Marktteilnehmer. Dabei wird deutlich, dass sich ein langsamer, aber stetiger Wandel von der reinen Investitionsstimulation der Anbieter am Markt hin Richtung strategischer öffentlicher Investitionen aus einer Infra-strukturperspektive vollzieht. Zu beachten ist dabei, dass es keine einheitliche Vorgehensweise gibt und jedes Bundesland eigene Strategien, Ideen und Initiativen verfolgt. Das hat zwar den Vorteil, regionale Besonderheiten berücksichtigen zu können, führt aber auch zu uneinheitlichen Ergebnissen und Geschwindigkeiten beim Ausbau. Auch die ei-genen Förderprogramme auf Landesebene folgen unterschiedlichen Ansätzen. Gegenwärtig ist der Breitbandausbau in Österreich ganz auf die laufenden Förderpro-gramme aus der sogenannten „Breitbandmilliarde“ ausgerichtet, bis ins Jahr 2020 wird vom Bund eine Milliarde Euro an Fördergeldern für den Ausbau zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Förderprogramme in diesem Zusammenhang, „Backhaul“, „Access“ und das „Leerrohrprogramm“ sind dabei mehrfach höher dotiert, als alle anderen Förderpro-gramme in diesem Bereich in Österreich zusammen es jemals waren. Für Dynamik ist also weiterhin gesorgt, auch wenn die Zielerreichung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gesichert erscheint. Hinzu kommen die Landesförderprogramme und Breitbandstrategien, die wir ebenfalls beleuchten. Sie ergänzen die Bundesförderung zum Teil, setzen aber auch eigene Schwerpunkte. SBR-net Consulting AG befasst sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Thematik und berät Mandanten aus der Verwaltung von Ländern und Gemeinden, Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau.

White Paper 16

Breitbandstrategien ausgewählter Bundesländer: Deutschland, Österreich, Südtirol

Der Ausbau von Breitbandnetzen ist in vielen Ländern eines der zukunftsorientierten und wirtschaftspolitisch dominierenden Themen. Das verwundert kaum, geht es doch hier um eine wesentliche Infrastruktur des 21. Jahrhunderts – für die Bürger wie für die Wirtschaft. Breitbandnetze und die damit möglichen Anwendungen durchziehen alle öffentlichen, sozialen und privaten Bereiche – von Bildung über Medizin, Konsum, Bewegtbild und Spielen bis hin zur Industrie. Der Bandbreitenbedarf steigt rasant, aber „das“ Geschäftsmodell mit dem auch Investitionsanreize gesetzt werden, um adäquate Glasfasernetze zu errichten, ist noch nicht ge-funden. Aufgrund der Möglichkeit in jeder Wertschöpfungsstufe auch mit einem reinen Diensteangebot auch ohne eigenes Netz in den Wettbewerb einzusteigen ist es immer schwerer, Unternehmen zu finden, die in die passiven Netze investieren und sich an einer langfristigen Rückzahlung orientieren. In steigendem Ausmaß kommt hier die öffentliche Hand ins Spiel. Aus einer Infrastruktur-perspektive heraus betrachtet ist es die öffentliche Hand, auf die man Hoffnungen setzt. Diese soll adäquate Anreize für Investitionen in Netze setzen sowie attraktive Rahmenbe-dingungen schaffen, welche eine adäquate Regulierung, aber auch Förderungen umfassen. In vielen Fällen kommt den Bundesländern dabei eine wichtige Rolle zu, den Breit-bandausbau zu unterstützen. Im deutschsprachigen Raum sind sehr heterogene Modelle für Breitbandstrategien von Ländern entwickelt worden. Fragen wie Bandbreiten, Flächendeckung und Technologie-neutralität sind dabei Kernpunkte. Ebenso wichtig ist, wo die Strategie ansetzt – bei den Ausbaukosten, bei der Nachfrageseite, bei der Finanzierung inklusive Förderungen. Im Rahmen des europäischen Rechts bieten Deutschland, Österreich und Südtirol interessante Beispiele für ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Diese betrachten wir in diesem White Paper. Grundlage dafür ist der 3. Erfahrungsaustausch von Bundesländern zum Thema Breitbandstrategien, den SBR am 24.09.2015 in Wien veranstaltet hat.

White Paper 15

Der Fernsehmarkt im Umbruch

Das Internet revolutioniert das Fernsehen. Früher war der TV-Konsum geprägt durch das Fernsehen im Wohnzimmer bei Vollversorgung durch die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten mit linearem Programm und Empfang über Antenne, CaTV oder via Satellit. Heute gibt es vielfältige Alternativen, die durch das Internet getrieben werden. Die Auswahl reicht von online Videotheken über zeitversetztes Fernsehen bis zum Streamen von Sendungen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurden durch eine grosse Zahl von privaten Sendern (IPTV und OTT-Streaming) ergänzt. Konsumiert wird nicht nur über den klassischen Fernsehapparat sondern auch über Laptops, Tablets und Smartphones. Trotz weiterhin hohen Konsums beim linearen Fernsehen, entstehen zahlreiche neue Formen der Fernsehnutzung über andere Infrastrukturen, mit anderen Inhalten und unter Verwendung anderer Geräte. Das führt zu massiven Änderungen des Marktes. Die Nutzung von Fernsehen auf PC, Handy und Tablets hat signifikante Zuwachsraten. Wenn auch derzeit das Fernsehen überwiegend weiterhin im Wohnzimmer gesehen wird, steigt der Anteil der Nutzung „on demand“ jedoch stetig. Und dies vor allem in der Zielgruppe der 14-49jährigen, die für die Werbeerlöse maßgeblich ist. Diese Trends werden vor allem durch die technologischen Entwicklungen durch das Internet verstärkt. Dies verändert die traditionelle Wertschöpfungskette des Fernsehens massiv, weil sich die Contentproduktion verlagern und Werbeströme verändern. Die Regulierung ist derzeit auf traditionelle Medien- und Telekommunikationsanbieter fokussiert. Diese einseitige Sichtweise der Behörden bringt eine kreative Veränderung mit sich, die die Streaming- und OTT-Player in eine gute Ausgangsposition bringen. Streaming- und OTT-Player können einen Großteil der regulatorischen Verpflichtungen umgehen, wenn sie von außerhalb der EU agieren – potentiell zum Nachteil für Konsumenten. Das uneinheitliche Urheberrecht ist ein weiterer Stolperstein für eine raschere Entwicklung von Streaming und OTT-Diensten. Vorleistungsangebote in diesem Bereich sind ebenfalls bisher außerhalb der Regulierung angesiedelt. Das Thema Netzneutralität beschäftigt derzeit zwar die Politik, es scheint jedoch für die Vielfalt der Angebote nicht zentral zu sein. Das best effort Internet wird – neben content delivery networks sowie qualitätssichernden Netzwerkmanagementmaßnahmen - auch weiterhin von billigen Streaming und OTT-Diensteanbietern genutzt werden.

White Paper 14

Breitband aus Sicht der österreichischen Gemeinden

Die Verfahren zur Breitbandförderung in Österreich auf Bundes- wie auch teilweise auf Landesebene sind in vollem Gange. Mit der Leerrohrförderung ist ein Programm gestartet worden, das sich v.a. (aber nicht nur)  an Gemeinden richtet, die Fördermittel für den Ausbau insbesondere im Rahmen von Mitverlegungsprojekten beantragen können. Die Verfahren gelten als aufwändig aber auch als möglicher wesentlicher Anschub für den Ausbau von Breitbandnetzen in ländlichen Gebieten in Österreich. Grund genug zu hinterfragen, wie es um die Wahrnehmung des Themas Breitband bei den Gemeinden steht. Im Juli 2015 ist in Kooperation vom Österreichischen Gemeindebund und SBR-net Consulting AG eine Umfrage durchgeführt worden, bei der alle österreichischen Gemeinden mit 20 Fragen zum Thema Breitband auf lokaler Ebene adressiert wurden. Die Ergebnisse basieren auf einem Rücklauf von ca. 150 Gemeinden.

White Paper 13

Funding and state aid for NGA - from the telecom to the infrastructure perspective

SBR-net AG hat einen neuen Diskussionsbeitrag unter dem Titel „Funding and state aid for NGA – From the telecom to the infrastructure perspective“ veröffentlicht. Hintergrund ist die weit verbreitete Praxis, dass beim Breitband-Ausbau in ländlichen Regionen konkrete Entwicklungen nur sehr langsam vonstatten gehen. Betreiber sind bei den Investitionen zurückhaltend, Gemeinden fehlt die Kernkompetenz in Technologiefragen und der Nachfragedruck ist zwar gegeben, aber die Zahlungsbereitschaft oft nicht entsprechend ausgeprägt. Doch der Bedarf für einen flächendeckenden Ausbau der Breitbandinfrastruktur ist heute gegeben und die Entwicklung und nicht zuletzt das Wachstum der kommenden Jahre werden maßgeblich von den heute zu treffenden Entscheidungen und Investitionen abhängen. SBR möchte mit diesem Diskussionsbeitrag einen Ansatz vertiefen, bei dem es darum geht, heute gemeinsam die Kräfte zu bündeln. Der Breitbandausbau soll dabei nicht mehr als reines Telekommunikationsthema den entsprechenden Netzbetreibern überlassen werden, sondern als Infrastrukturthema verankert werden, bei dem die öffentliche Hand, die Netzbetreiber, die Unternehmen und die Verbraucher den Ausbau gemeinsam als Investition in die Zukunft von Generationen sehen und zusammen bewerkstelligen. Der Breitbandausbau als Infrastrukturthema hat nicht nur mit einigen wenigen Unternehmen zu tun, er betrifft alle und kann sich vielfältig positiv auf Wohlstand und Alltagswelten auswirken. Der Beitrag wurde im Rahmen einer internationalen Konferenz in London vorgestellt und ist daher in englischer Sprache verfasst.

White Paper 12

Breitsbandstrategien in Deutschland und Österreich

Der Ausbau von Breitbandnetzen klettert auf der politischen Agenda immer weiter nach oben. Die öffentliche Hand nimmt in diesem Bereich eine immer wichtigere Rolle ein, weil dieses Thema für die gesamte Volkswirtschaft von immenser Bedeutung ist. Dies zeigt die zweite Analyse des Erfahrungsaustausches zum Thema Breitbandstrategien. Österreich und Deutschland als Heimatmärkte von SBR sind hier keine Ausnahme. Eine Analyse von Bayern, Hessen und Niedersachsen sowie von Niederösterreich, Tirol, der Steiermark und Oberösterreich sowie der jeweiligen Strategien des Bundes zeigt, wie jeweils verschiedene Schwerpunktsetzungen, Ziele und auch Maßnahmen zum Ziel führen sollen.

White Paper 11

Vorleistungseinkauf in der Telekommunikation: Markt, White Label, Plattformen, Integration

SBR-net hat zum Thema Vorleistungseinkauf einen neuen Diskussionsbeitrag veröffentlicht. Das Thema gewinnt an Relevanz vor allem im Breitbandmarkt mit neuen Playern aus dem kommunalen Bereich und der Versorgungswirtschaft. Der Beitrag wird im Vorfeld eines Seminars zum Thema Vorleistungseinkauf am 8.10.2014 im Wiener Büro von SBR veröffentlicht.

White Paper 10

Industrie 4.0 - Implikationen für Markt, Regulierung und Strategie

SBR-net Consulting AG hat die Auswirkungen von "Industrie 4.0" auf den Markt, die Regulierung und Unternehmensstrategien untersucht. Ausgangspunkte für diesen Diskussionsbeitrag sind die Begriffe "vierte industrielle Revolution" und der in Deutschland geprägte Begriff "Industrie 4.0". Der Gedanke einer Revolutionierung der Produktionsprozesse wird aber weltweit aufgenommen. Ähnliche Entwicklungen werden als Internet der Dinge, Cyber Physical Systems und Machine-to-Machine Kommunikation bezeichnet.

White Paper 9

Der Breitbandausbau im Vergleich zwischen Österreich und Deutschland: Ziele, Politik, Finanzierung, Förderung

Die Politik in Europa, Deutschland und Österreich verlangt nach Breitband für den Bürger. Die Strategien, um die Breitbandziele zu erreichen, differieren erheblich. Österreich und Deutschland gehen dabei unterschiedliche Wege. SBR-net Consulting AG hat die Breitbandstrategien beider Länder analysiert und mögliche Maßnahmen für die Zukunft abgeleitet.

White Paper 8

Mobile Payment

Nicht nur das Internet ist im Wandel und verlangt nach immer höheren Bandbreiten – auch der Bezahlprozess verlangt nach neuen Konzepten zum Beschleunigen des Kaufvorgangs. Mobile Payment ist eine der spannenden Entwicklungen unserer Zeit, die wir in einem Diskussionsbeitrag beleuchten.

White Paper 7

Der Weg zur IP-basierten Zusammenschaltung - Evolution statt Revolution

Dedizierte Schmalbandnetze machen Platz für Netze, die in der Lage sind, Multimedia-Anwendungen zu übertragen. Technologischer Wandel der Kommunikationsnetze bedingt einen Wandel der Zusammenschaltung. Wie wird Zusammenschaltung in Zukunft aussehen?

White Paper 6

Spectrum Allocation in the German Mobile Market and the Outcomes of the Current Consolidation Process

Eine Übernahme von E-Plus durch O2 ist nur mit Zugeständnissen der beteiligten Unternehmen möglich. Zu dieser Schlussfolgerung kommt SBR in unserem White Paper. Es ist wahrscheinlich, dass die EU Kommission auf Zugeständnisse der Unternehmen pochen wird. Vor allem eine Rückgabe oder eine Weitergabe von Frequenzen und ein Netzzugang für MVNOs kommen als mögliche Maßnahmen in Frage.

White Paper 5

IPTV - Ein Treiber für den Breitband

Fernsehen über Breitbandanschlüsse entwickelt sich zu einem Sprungbrett für Anbieter von schnellen Glasfaseranbindungen in Deutschland. SBR stellt fest, dass Fernsehen über Breitbandanschlüsse ein wesentlicher Treiber im Markt für schnelle Internetanschlüsse ist. Fernsehen bietet sich als zusätzliches Produkt im Portfolio eines Telekommunikationsnetzbetreibers an und hat Vorteile, die traditionelle Distributionskanäle nicht aufweisen. Wettbewerber können sich diesem Trend kaum entziehen.

White Paper 4

Spectrum-Pricing

Die Nachfrage nach Frequenzspektrum steigt unaufhörlich. Vor allem mobiles Breitband und, in weitaus geringeren Ausmaß durch die Einführung von HD-TV, auch Satellitenverbindungen verstärken die Nachfrage. Diese erhöhte Nachfrage weckt bei Regulierungsbehörden Bedenken betreffend der optimalen Bepreisung der knappen Ressource Frequenzen. Weiters beschäftigen sich die Behörden mit der Frage, wie Knappheit in bestimmten Frequenzbändern überwunden werden kann indem man Anreize schafft, die Nutzung von Frequenzen zu optimieren. Dieses White Paper analysiert die derzeitigen Trends im Bereich der Bepreisung von Funkfrequenzen sowie der damit verbundenen Rahmenbedingungen (z.B. Frequenzhandel und gemeinsame Nutzung von Frequenzen) im Kontext nationaler Frequenzpolitiken.

White Paper 3

Elektronische Kommunikationsdienste in der Welt der Apps - Herausforderungen für die Regulierung

Das neue White Paper der SBR befasst sich mit diesem wachsenden, wirtschaftlich vom Netzbetreiber weitgehend unabhängigen, Diensteangebot im Mobilfunk. Vor allem durch die steigende Verbreitung von Smartphones werden diese neuen Dienste immer populärer. Damit erhalten nicht nur die netzbetreibereigenen Dienste zunehmend Konkurrenz, der Netzbetreiber hat vielmehr zunehmenden Verkehr auf seiner technischen Infrastruktur zu transportieren, dessen wirtschaftlicher Ertrag jedoch zu einem großen Teil an ihm vorbeigeht. Was sagt die Regulierung zu diesem Thema?

White Paper 2

Ausbau von Glasfasernetzen als Geschäftsmodell für Versorgungsuntenehmen und Stadtwerke

Glasfasernetze werden in vielen Diskussion als zukunftsträchtige Technologie gesehen, aber ihr Ausbau kommt nicht so schnell voran. Wer könnte Träger eines solchen Ausbaus sein? In Frage kommen hier vor allem Versorgungsunternehmen mit großen Kundenzahlen und Erfahrungen in langfristigen Investitionsprojekten. Das White Paper betrachtet die Möglichkeiten, Risiken und Entscheidungspfade für EVU in diesem Markt.

White Paper 1

Preisgestaltung auf dem Endkundenmarkt für Breitbandanschlüsse

Breitband wird bei der Vermarktung von Telekommunikationsdiensten immer wichtiger. Es stellt sich dabei die Frage, wie Anbieter diese Leistung preislich vermarkten sollen. Ist z.B. eine regionale Preisdifferenzierung möglich? Für welche Leistungsmerkmale sind Kunden bereit zu zahlen. Diese Fragen werden im vorliegenden White Paper analysiert.